
Eine kleine Sammlung von Texten, die uns durch das Jahr begleiten.
FRIEDRICH HEBBEL
Abendgefühl
Friedlich bekämpfen Nacht sich und Tag. Wie das zu dämpfen …
FRIEDRICH HEBBEL
Die Weihe der Nacht
Nächtliche Stille! Heilige Fülle, wie von göttlichem …
FRIEDRICH HEBBEL
Nachtlied
Quellende, schwellende Nacht, Voll von Lichtern und …
FRIEDRICH HEBBEL
Herbstbild
Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah! Die Luft ist still …
ELSE LASKER-SCHÜLER
Frühling
Wir wollen wie der Mondenschein Die stille Frühlingsnacht …
ELSE LASKER-SCHÜLER
Mein Lied
Schlafend fällt das nächtliche Laub, O, du stiller dunkelster …
ELSE LASKER-SCHÜLER
Und suche Gott
Ich habe immer vor dem Rauschen meines Herzens gelegen …
ELSE LASKER-SCHÜLER
Vollmond
Leise schwimmt der Mond durch mein Blut …
ELSE LASKER-SCHÜLER
Abel
Kains Augen sind nicht gottwohlgefällig. Abels Angesicht ist …
ELSE LASKER-SCHÜLER
O Gott
Überall nur kurzer Schlaf Im Mensch, im Grün, im Kelch …
ELSE LASKER-SCHÜLER
Ein Lied an Gott
Es schneien weiße Rosen auf die Erde, Warmer Schnee …
ELSE LASKER-SCHÜLER
Mein Herz ruht müde
Mein Herz ruht müde Auf dem Samt der Nacht …
ELSE LASKER-SCHÜLER
An Apollon
Es ist am Abend im April. Der Käfer kriecht ins dichte Moos …
CHRISTIAN MORGENSTERN
Blätterfall
Der Herbstwald raschelt um mich her…
CHRISTIAN MORGENSTERN
Nebel am Wattenmeer
Nebel, stiller Nebel über Meer und Land …
CHRISTIAN MORGENSTERN
Stilles Reifen
Alles fügt sich und erfüllt sich, mußt es nur erwarten können …
CHRISTIAN MORGENSTERN
O Nacht, du Sternenbronnen
O Nacht, du Sternenbronnen, ich bade Leib und …
RUDOLF STEINER
Ich trage Ruhe in mir
Ich trage Ruhe in mir, ich trage in mir selbst die Kräfte …
RUDOLF STEINER
Licht um mich
Licht um mich, Licht erfülle mich, Licht umschließe mich…
RUDOLF STEINER
In dem Herzen webet Fühlen
In dem Herzen webet Fühlen, In dem Haupte leuchtet Denken …
ROSE AUSLÄNDER
Ich bin ein Baum
Ich bin ein Baum und atme mein flüsterndes …
ALBERT STEFFEN
Ich atme, ein ich atme aus
Ich atme, ein ich atme aus, ich bin in Raum und Zeit …
RAINER MARIA RILKE
Herbst
Die Blätter fallen, fallen wie von weit, als welkten in den …
JOSEPH VON EICHENDORFF
Die Nachtblume
Nacht ist wie ein stilles Meer, Lust und Leid und …
JOHANN WOLFGANG VON GOETHE
Die Welle
Hast du die Welle gesehen, die über das Ufer ….
FRIEDRICH SCHILLER
Der Tanz
Siehe wie schwebenden Schritts im Wellenschwung sich …
CHRISTA SLEZAK-SCHINDLER
Geh deiner ruhigen Schritte
Geh deiner ruhigen Schritte Und schaue die Weite der …
HOMER: ODYSSEE
Sage mir, Muse
Sage mir, Muse, die Taten des vielgewanderten ….
HERMANN HESSE
Welkes Blatt
Sage mir, Muse, die Taten des vielgewanderten ….
HERMANN HESSE
Höhe des Sommers
Das Blau der Ferne klärt sich schon vergeistigt und gelichtet …
CHRISTINE BUSTA
Eine Kastanie auf dem Schreibtisch
Die Stachelfrucht hat sich geöffnet. Täglich größer …
THEODOR STORM
Herbst
Schon ins Land der Pyramiden flohn die Störche übers …
GOTTFRIED KELLER
Trübes Wetter
Es ist ein stiller Regentag, so weich, so ernst …
GOTTFRIED BENN
Astern
Astern – schwälende Tage, alte Beschwörung …
